Du hast an der ETH den Doktor in Physik gemacht, hast aber auch die Pilotenausbildung absolviert. Warum hast du dich am Ende für einen Werdegang im Bereich deines Studiums und gegen den Pilotenberuf entschieden?

Ich hatte das Physikstudium bereits beendet und dachte, dass mir der Pilotenjob irgendwann verleiden könnte. Vor allem während den Nachtflügen wäre es mir wahrscheinlich langweilig geworden. Ausserdem hatte ich mit Rückenproblemen zu kämpfen.

 

Du bist schon seit vielen Jahren im Boltshauser Verein dabei. Seit langem belegst du auch das Amt des Aktuars. Hat sich in dieser Zeit etwas grundsätzlich verändert?

Hauptsächlich das Internationale, heutzutage können viel mehr Leute ausserhalb der Schweiz und sogar ausserhalb Europa teilhaben. Das wurde natürlich vor allem durch die neuen Medien möglich, durch das Internet und durch Facebook. Auch die Informationen, welche wir früher als Zeitungen verschickt haben, sind heutzutage auf Facebook zugänglich.

 

Vor einigen Jahren wart ihr zu einer Hochzeit eines Boltshausers in Spanien eingeladen. Wie kam es dazu?

Wir besuchten ihn und seine Frau als wir 2011 in die USA reisten, kennengelernt haben wir ihn über Dick Jones. Er hat uns dort eingeladen und uns später auch in der Schweiz besucht. Er hat uns dann als Verwandte zu seiner Hochzeit eingeladen, welche in Spanien stattfand, da seine Frau Spanierin ist. Er selbst hat sich schliesslich auch mit ihr in Barcelona niedergelassen. Als Softwareingenieur war es ihm möglich zu arbeiten, wo immer er wollte.

 

Sowohl privat als auch geschäftlich bist du oft unterwegs. Hattest du jemals ein interessantes Erlebnis auf einer deiner geschäftlichen Reisen, das dir speziell in Erinnerung geblieben ist?

Das letzte Mal als ich in Guatemala war, das war letztes Jahr, waren wir bei einem Kunden, um ihm Maschinen zu verkaufen. Während des Gesprächs erwähnte ich, wie sehr mir Guatemala gefiel und dass ich mich ein wenig informiert und etwas von einer berühmten Inkastätte gelesen hatte. Der Kunde meinte dann, wenn ich Lust hätte, könnten wir am nächsten Tag hingehen, er würde einen Helikopter organisieren. Er rief gleich das Helikopterunternehmen an, welches jedoch meinte, wir seien zu viele Leute und deshalb zu schwer für einen Helikopter. Also flogen wir mit einem Linienjet hin und er lud uns ein, die Pyramiden zu besuchen. Es wurde ein ganzer Tagesausflug daraus, denn der Hin- und Rückflug dauerte bereits jeweils 45 Minuten. Das war wirklich ein tolles Erlebnis, solche Dinge kommen natürlich nicht alle Tage vor.

 

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Vor allem Gesundheit. Dass ich gesund und mobil bleibe.

 

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